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Infrastruktur

    Solide Fundamente unter alle Investitionen
    Wielkopolska kann sich vor dem Hintergrund sonstiger Regionen des Landes einer gut entwickelten Infrastruktur rühmen. Die Infrastruktur der Region setzt sich aus mehreren Faktoren zusammen. Es handelt sich u.a. um Straßen- und Eisenbahnnetz und auch um Möglichkeiten des Wasser- und des Luftverkehrs, Von Bedeutung ist auch das Modell der Strom-, Gas- und Erdölversorgung für das Gebiet. Gute Infrastruktur ist Grundlage für Investitionen aller Art. Von diesen gibt es eine Vielzahl in Wielkopolska. Dies bedeutet, dass die Infrastruktur den Anforderungen der Unternehmer genügt. Die Behörden der Region wie die Einwohner selbst sehen aber, dass die Notwendigkeit besteht, die infrastrukturelle Basis weiter auszubauen. Ohne stetige Entwicklung der Infrastruktur wäre volle Eröffnung der Region für Investoren und Touristen aus der ganzen Welt sowie Befriedigung von Bedürfnissen der Einwohner nicht möglich.

     

    Straßeninfrastruktur
    Straße 241, Stadt WągrowiecDie Gesamtlänge des Straßennetzes der öffentlichen Straßen mit befestigter Deckschicht beträgt in der Woiwodschaft Wielkopolska 28.010 km, was 9,7% der Länge des landesweiten Straßennetzes ausmacht. Das Straßennetz in der Woiwodschaft Wielkopolska umfasst Landesstraßen und Woiwodschaftsstraßen. Die Woiwodschaftsstraßen werden vom Vorstand der Woiwodschaft Wielkopolska über die Woiwodschaftsstraßenverwaltungsbehörde von Wielkopolska mit Sitz in Poznań verwaltet. Die Landesstraßen werden vom Generaldirektor der Generaldirektion für Landesstraßen und Autobahnen (GDDKIA) verwaltet. Die Landesstraßen in der Woiwodschaft haben eine Gesamtlänge von 1.736,4 Kilometern. Die Woiwodschaftsstraßen haben eine Gesamtlänge 2.683,8 Kilometern, wovon 364,2 Kilometer auf Stadtstraßen fallen. Der Südteil der Woiwodschaft hat ein gut ausgebautes Landesstraßennetz, das durch das Woiwodschaftsstraßennetz ergänzt wird, während der Nordteil der Region ein schwach ausgebautes Landesstraßennetz und ein sehr dichtes Woiwodschaftsstraßennetz besitzt.
    Das Landesstraßennetz in der Woiwodschaft umfasst folgende Straßen:

    1. Abschnitt der Autobahn A2 einer Länge von 210,5 km,
    2. Schnellstraßen einer Länge von 147,2 km, hiervon Abschnitte der Schnellstraße S5 (Ost-Umgehungsstraße von Poznań, Umgehungsstraße von Śmigiel, Abschnitt Kaczkowo–Korzeńsko), Abschnitt der Schnellstraße S8 (in der gesamten Länge innerhalb der Woiwodschaft), Abschnitt der Schnellstraße S10 (Umgehungsstraße von Wyrzysk) und der Schnellstraße S11 (West-Umgehungsstraße von Poznań, Poznań Krzesiny–Kórnik Süd, erste Phase der Umgehungsstraße von Ostrów Wlkp.). 
    3. sonstige Landesstraßen der Klassen GP und G der Nr.: 5, 10, 11, 12, 15, 22, 24, 25, 32, 36, 39, 72, 83, 92.

    Ein erhebliches Problem ist das Fehlen eines durchgehenden Schnellstraßennetzes für wichtige landesweite und internationale Verkehrsanbindungen. In der Woiwodschaft ist der Bau der Schnellstraßen S8 und S5 vollständig abgeschlossen. Negative Auswirkungen auf die Verkehrskapazität des Straßennetzes der Woiwodschaft, vor allem in Nord-Süd-Richtung, sind durch das Fehlen der Schnellstraße S11 bedingt, die nur in Abschnitten als Umgehungsstraßen der Städte gebaut ist. Die Schnellstraße S11 ist als Nord-Südanbindung eine der wichtigsten landesweiten Verkehrsverbindungen. Deshalb wurde die Vereinigung der Gemeinden, Landkreise und Woiwodschaften “Droga S11” (S11-Straße) gegründet, deren Ziel es ist, den Bau der Schnellstraße S11 einer Länge von rund 550 km zu beschleunigen. In der Woiwodschaft Wielkopolska wurde die Umgehungsstraße der Stadt Wyrzysk, die Teil der Landesstraße DK 10 Piła-Bydgoszcz ist, in einem Abschnitt von 7,8 Kilometern zur Nutzung übergeben, während der Bau weiterer Abschnitte der S10 vorbereitet wird. Kuźnia Czarnkowska

    Das Netz der Landesstraßen und Woiwodschaftsstraßen der Woiwodschaft Wielkopolska kennzeichnet sich durch eine überdurchschnittliche Verkehrsintensität. Die Verkehrsstärke des Tagesdurchschnittsverkehrs (durchschnittliche tägliche Verkehrsstärke, kurz DTV) der Kraftfahrzeuge auf allen Landesstraßen in der Woiwodschaft Wielkopolska betrug im Jahr 2015 12.171 Fahrzeuge/Tag (landesweit – 11.178 Fahrzeuge/Tag), während sie auf Landesstraßen internationaler Bedeutung bei 20.835 Fahrzeugen/Tag (landesweit – 20.067 Fahrzeuge/Tag) lag. Auf den Woiwodschaftsstraßen in Wielkopolska betrug die DTV der Kraftfahrzeuge 4.250 Fahrzeuge/Tag (landesweit – 3.520 Fahrzeuge/Tag).

    Die höchste DTV auf Woiwodschaftsstraßen in Wielkopolska, mit über 10.000 Fahrzeugen/Tag, wurde auf folgenden Straßen festgestellt:

    • Straße Nr. 178 – Abschnitte in den Städten: Oborniki, Czarnków und Trzcianka
    • Straße Nr. 179 – Abschnitt in der Stadt Piła
    • Straße Nr. 182 – Abschnitt in der Stadt Czarnków
    • Straße Nr. 184 – Abschnitte: in der Stadt Szamotuły, Pamiątkowo–Przeźmierowo
    • Straße Nr. 185 – Abschnitt in der Stadt Szamotuły
    • Straße Nr. 188 – Abschnitt in der Stadt Piła
    • Straße Nr. 196 – Abschnitt Poznań–Murowana Goślina
    • Straße Nr. 260 – Abschnitt in der Stadt Gniezno
    • Straße Nr. 306 – Abschnitt Buk (Umgehungsstraße)
    • Straße Nr. 307 – Abschnitt Poznań–Zakrzewo
    • Straße Nr. 430 – auf der gesamten Straße: Poznań–Mosina
    • Straße Nr. 431 – Abschnitt in der Stadt Mosina
    • Straße Nr. 434 – Abschnitte: Kórnik–Śrem (Kreuzung mit der Straße Nr. 436), Gostyń–Krobia,
    • Straße Nr. 445 – Abschnitt in der Stadt Ostrów Wlkp.
    • Straße Nr. 470 – Abschnitt in der Stadt Turek
    • Straße Nr. 473 – Abschnitt in der Stadt Koło
    • ehemalige Woiwodschaftsstraße Nr. 433 (jetzige Kreisstraße) – Abschnitt in der Stadt Swarzędz

     

     

    Energie und Gas
    Wielkopolska besitzt eine gute Stromversorgung. Das bestehende System der Höchst- (400 kV und 220 kV) und Hochspannungsstromnetze (110 kV), das Inländisches Stromübertragungs- und Verteilernetz (Krajowy System Przesyłowy i Dystrybucyjny) bildet, macht es möglich, Strom von Zespół Elektrowni Pątnów Adamów Konin (Kraftwerksgruppe) in andere Regionen zu leiten sowie aus sonstigen, in Polen bestehenden Kraftwerken zu liefern. Die wichtigsten Kraftwerke liegen hauptsächlich im östlichen Teil der Region. Die größte Elektrizitätsquelle auf dem Gebiet der Region ist Zespół Elektrowni Pątnów I i II – Adamów – Konin S.A. (ZE PAK) (Kraftwerksgruppe), die einen Anteil von ca. 6,4% am Markt der im Inland erzeugten Elektrizität hat und der zweitgrößte inländische Hersteller der aus der Braunkohle erzeugten Elektrizität ist. In der Region Wielkopolska sind außerdem zwei Heizkraftwerke in Poznań – Karolin und Garbary mit einer Gesamtleistung der erzeugten Wärmeenergie von 1212,5 MWt und einer elektrischen Leistung von 283,5 MWe sowie Heizkraftwerk Kalisz – Piwonice mit einer Wärmenettoleistung von 148 MWt und einer elektrischen Leistung von 8 MWe tätig.

    Der Hauptbestandteil des Gasleitungssystems ist die funktionierende Transiterdgasleitung DN1400 „Jamal”, die Russland mit Westeuropa verbindet. Diese Gasleitung verläuft über den mittleren Teil der Region breitenkreisparallel und sichert Versorgung des nördlichen und des mittleren Teil der Region über die Verbindung mit inländischen Gasleitungen durch den Knoten Zębowo. Die Möglichkeit der Versorgung aus sonstigen Ländern Europas sichert Netz der Hauptgasleitungen von nationaler Bedeutung, die außerhalb der Region verlaufen, sowie geplante Transitgasleitung, die auf der südlichen Seite der Transiterdgasleitung „Jamal” verlaufen wird.

    Wielkopolska verfügt über ein entwickeltes System von Gasleitungen für L-Gas, das auf der Basis der lokalen Erdgaslagerstätten funktioniert. Dies umfasst Ferngasleitungen und ein Netz der Grubengasleitungen, die einzelne Systemobjekte verbinden: Gasmischanlage in Grodzisk Wielkopolski, Knoten in Kotowo, Krobia und Odolanów, einschließlich der Anlage zur Gasraffination in Grodzisk Wielkopolski, Untergrundgaslager „Bonikowo” sowie in 53 Grubenfeldern liegende Erdgasminen.

    Auf dem Gebiet der Region befinden sich 247 Anlagen zur Energieerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen mit einer Gesamtleistung von 788,9 MW. Die meisten von den Anlagen sind Windkraftanlagen (192) mit einer Gesamtleistung von 626,7 MW.